T h a i l a n d   2 0 0 8

Rundreise               Hochzeit in Mukdahan              Badeferien in Pattaya

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Ergänzungen die ich später angebracht habe sind braun


Wie es zu dieser Reise kam

Eigentlich war ich zur Hochzeit meines Paten"kindes" eingeladen. Das war denn auch der Anlass, um den herum ich diese Reise zusammengestellt hatte.
  • Rundreise: Flug Bangkok - Chiang Mai und mit dem Car wider nach Bangkok
  • Hochzeit in Mukdahan (am Mekong, an der Grenze zu Laos) mit Ausflügen in die Umgebung
  • Badeferien in Pattaya
Die Rundreise ergab sich gerade so "gäbig". Als ich für die Flüge schaute, kam gerade ein Vögele Prospekt und da gab's eine Rundreise samt Flug praktisch zum selben Preis wie ein "bluttes" Flugticket. Bei diesem Preis erwartete ich nicht Viel. Aber ohä: Reiseleiter, Organisation, Hotels, alles war super!


1 Chiang Mai, der Beginn der Rundreise

Über 10 Stunden Flug. Frühmorgens Ankunft in Bangkok und dann gleich umsteigen für einen weiteren Flug nach Chiang Mai. Dachte das wäre ein verträumtes Städtchen. Denkste! 400'000 Einwohner. Das Flugzeug: ein Jumbo und ziemlich voll. Ankunft gegen Mittag. 2 Stunden ausruhen und schon gings los. Bengi ist während dieser Woche unser Reiseleiter, ein Thailänder mit Thurgauer Dialekt. Er weiss viel Interessantes zu erzählen und am Ende der Woche weiss ich recht viel Neues über Thailand und seine Bräuche. Nächste Woche kann ich bei meinen gerade erst nach Thailand angereisten Verwandten bereits mit "meinem" Wissen glänzen. Danke Bengi.

Über eine kurvenreiche Bergstrasse geht's zu der berühmten Tempelanlage „Wat Phra That Doi Suthep“, die ca. 1000 m über dem Meeresspiegel liegt: Goldglänzende Stupa im Innenhof und teils vergoldete Buddhas. Schöne Aussicht auf Chiang Mai. (Originaltext aus dem Reiseprogramm)

Jeden Tag ein volles Programm, d.h. um 6 aufstehen!

Elefantencamp und eine Flossfahrt

Nach dem Frühstück ging's zum Elefanten-Camp, wo die Tiere gefüttert werden dürfen und bei der Arbeit gezeigt werden. (Genauer: eine Show abgezogen wird) Wer wollte, konnte auf einem Elefanten reiten. (Die Meisten wollten) Man versucht hier die Elefanten zu erhalten, sie werden immer mehr durch Traktoren ersetzt.
Wer eine genügend schnelle Verbindung hat, kann sich diese kleinen Filmchen ansehen:
Elefanten füttern      Elefanten baden

Anschliessend ging's auf eine Flossfahrt.



Orchideenfarm

Weiter gings zu einer Orchideen-Farm. Dies war nicht nur eine Orchideen-Farm, sondern auch ein Restaurant wo wir verpflegt wurden. Wie die ganze Woche gab es immer ein Thai-Buffet für europäischen Gaumen. Also nicht allzu scharf. Hier ass ich übrigens die besten Frühlingsrollen meines Lebens.

Originaltext aus dem Programm von Vögele-Reisen: "Am Nachmittag lernen Sie die weltberühmten Handwerkszentren der Stadt kennen und besuchen einige Handwerksbetriebe der örtlichen Künstler."
War zwar eher eine Shopping Tour, aber die Sachen scheinen dort wirklich hergestellt zu werden und man kann dabei den Handwerkern und
Handwerkerinnen zusehen. Wir sahen eine Schmuck-"Fabrik", die Herstellung von Schirmen und Fächern (alles aus Holz) und Lack-Schatullen. Auch für mich sehr interessant. Vor Allem die Schmuck-Herstellung (eine furchtbare Ganggeli-Büez, nichts für mich) und das Bemalen von Fächern und Schirmen. Ich kaufte 2 Fächer "custom made" Die Frau (Wenn's eine war, hier sind die Grenzen eher fliessend) malte das gewählte Sujet in Windeseile, ohne Vorzeichnen. Einfach mal mit einer Farbe beginnen.

Sehenswert ist der grosse Night Market in Chiang Mai. Da soll's auch Rolex- und Rado-Uhren, Gutchi Taschen usw. geben. Allerdings nur, wenn keine Polizei da ist..... (Ich bleibe bei meiner Casio)
Chiang Mai - Goldenes Dreieck - Chiang Rai

Erst geht's mal durch grüne, landwirtschaftlich genutzte Ebenen und über Pässe Richtung Chiang Saen.
Dies ist schon das Gebiet, das unter dem Namen „Goldenes Dreieck“ berühmt wurde. Die Länder Thailand, Laos und Myanmar (Burma) werden hier durch den Mekong und einen seiner Zuflüsse voneinander getrennt. Eine Fahrt mit dem Schnellboot bringt uns auf dem Mekong von Thailand bis in das Gebiet zwischen den Ländern Burma und Laos.

Vom auf einem Hügel gelegenen Aussichtspunkt nahe des Dorftempels geniessen wir einen herrlichen Ausblick auf den Mekong. Leider verbrachte ich zu viel Zeit im Opium Museum und so wurde dieser Ausblick zu einer sportlichen Betätigung: Schnell rauf - Fotografieren - schnell runter.

5 Am Abend die Überraschung: "The Legend", unser Hotel in Chiang Rai

Schade konnten wir die schönen Zimmer, Anlage und Schwimmbad nicht länger geniessen.
Schaut selbst
Ein Wermutstropfen: Die Mücken am Abend. Fluss und Teiche sorgen für ausreichend kleines, niedliches, fliegendes, stechendes Getier.

Man merkt bei den Hotels übrigens schnell, ob der Manager ein Schweizer oder Deutscher sein könnte. Am Frühstücksbuffet hat's
dunkles Brot, Vollkornflocken und vielleicht sogar Birchermüesli. Das neben dem Üblichen. Üblich ist hierzulande auch Thai-Frühstück. Suppe, Reis, Nudeln, Gemüse, Fleisch, Fisch.



6 Ein Markt, ein(e) liegende(r) Buddha und die Fahrt zu den Tempeln von Sukhothai

Nach dem Frühstück fahren wir einer besonders malerischen Strecke entlang, von Chiang Rai nach Uttaradith.
Unterwegs machen wir Halt auf einem typischen Markt für Einheimische. Was es da alles für Delikatessen zu kaufen gibt. Und 100% frisch, da braucht es keinen Kühlschrank! Ein paar Bilder zeigen es. Ameiseneier z.B. sollen besonders gut schmecken. Als Vegetarier habe ich den Vorteil nicht kosten zu müssen.

Hier noch ein paar Filmchen:
Die Kokosmilch Presse
Frische Fische ohne Wasser  (*)
(*) Keine Angst,
sie werden ab und zu mit etwas Wasser besprenkelt. So bleiben sie vom  Tümpel bis zur Pfanne frisch und lebendig. Diese Fische leben im Schlick der Reisfelder und benötigen daher nur wenig Wassser.

Es gibt aber durchaus auch Dinge, die mir ganz gut schmecken. Z.B. in Honig getränkte Reiswaffeln. Habe 9 Stück mit nach Hause genommen. Gibts zwar auch in der Migros, aber eben ohne Honig.

Was mir erst jetzt so richtig auffällt bei dieser liegenden Buddha-Statue, sind die oft ausgesprochenen weiblichen Züge der Buddha Statuen. Ob es damit zusammenhängt, dass im Budhismus die Wiedergeburt nicht unbedingt im bisherigen Geschlecht erfolgen muss? Ein Mann, der nicht gut zu seiner Frau war, riskiert als Frau wieder geboren zu werden! Man sehe sich vor! Vielleicht bekommt man dann einen ganz bösen Mann. (Und wie wäre es umgekehrt?)
Die Idee der
Wiedergeburt fasziniert mich als grün Angehauchter alleine schon aus der Sicht des Umweltschutzes. Der Recycling Gedanke ist also mindestens 2500 Jahre alt. (Buddha lebte vor über 2500 Jahren)

7 WatMahaDhat, das einstige Machtzentrum der Stadt Sri Satchanalai

Die beeindruckende Ruinenstadt, etwas ausserhalb der modernen Stadt
Sukhothai gelegen, war bis vor 40 Jahren noch von dichtem Urwald überwuchert. lm historischen Park ist der „Wat Maha Dhat“, der schönste und grösste Tempel. Die mit Reliefs verzierten Säulenreihen und Buddhas in unterschiedlichen Grössen bieten einen imposanten Anblick. lm Park finden Sie ausserdem verschiedene kleinere Tempel, unter anderem auch einen besonders schön erhaltenen im Khmerstil.

Der Park ist so gross, dass die Meisten entweder ein Velo mieteten oder sich mit einem Tuck Tuck von Tempel zu Tempel fahren liessen.




8 Affenhorde und ein Friedhof

Auf der Weiterfahrt sahen wir eine ganze Affenhorde. (In Nakhon Sawan?) Sie scheinen sich an die Fütterung durch Touristen gewöhnt zu haben. Es soll sogar soweit gekommen sein, dass eine weitere Affenherde versuchte sich hier nieder zu lassen. Nach einem erbitterten Kampf gaben sie aber ihr Vorhaben auf. Sie sollen mit der Bahn 100 km weit her gekommen und dann samt Verwundeten wieder zurückgekehrt sein. Ob es stimmt? Kann ja gut sein, dass sie irgend wann mal entdeckt haben wie man Zug fahren kann und dann immer weiter entfernte Gegenden so erkundet haben.
Wer eine genügend schnelle Verbindung hat, kann sich diese kleinen Filmchen ansehen:
Affen füttern      Affen streiten sich ums Futter

Auch sehen wir noch einen kleinen Friedhof und das zugehörige Krematorium. Mit der Asche scheint man es nicht ganz so genau zu nehmen. Es war drinnen
noch Etwas übrig geblieben. Übrigens: Die Asche wird immer in 3Teile geteilt: Einer bleibt dort, einer geht zurück zum Herkunfstort (Wohnort oder Geburtsort oder?) und das letzte Drittel wird dann in einen Fluss gestreut.

9 Eine Flussfahrt

Da gibt es nicht viel zu sagen.

Halt die Bilder ansehen und die Flussfahrt geniessen.



10 Mittagessen in einem wunderschönen Park und weiter nach Ayutthaya

In Nakhon Sawan (Jedenfalls nach Vögele-Programm, bin mir nicht mehr ganz so sicher, ob es dort war) gibt's Mittagessen. Das Restaurant ist weit mehr als ein Restaurant: Eine richtige Parklandschaft, ein wahres Bijou!
Es gehört einer Frau, die früher einmal ein Mann mit dem Herzen einer Frau war, wie es Reiseleiter Bengi so schön ausdrückte. Ob es deswegen so wundervoll gelungen ist?

Anschliessend gehts weiter nach Ayutthaya.
Von der früheren Hauptstadt Thailands, die bei einem Angriff der Burmesen zerstört wurde, sind heute noch viele Ruinen und teils gut restaurierte Bauten zu sehen. Um eine riesige Buddha-Statue aus Bronze wurde zum Schutz der Tempel „Wat Mongkul“ errichtet.


11 Der Königspalast in Bangkok

Hier tauchen wir in die „goldene“ Welt des ehemaligen Siam. Gold und bunte Mosaiken schmücken Fassaden und Statuen, die Pracht ist überwältigend. Der Wat Phra Kaew, einst königlicher Tempel, birgt den Smaragd-Buddha, der eine der meist verehrten Buddha- Darstellungen ist. Der Smaragd-Buddha ist nur gerade 70 cm hoch, jedoch sitzt er auf einem über 3 Meter hohen, vergoldeten Sockel.

Thailand hat es geschafft, sich fremde Kolonialmächte vom Leibe zu halten. Vielleicht hat es ihnen auch geholfen, dass sie einen neutralen Puffer zwischen den Kolonialmächten Frankreich (Vietnam, Kambodscha, Laos) und England (Burma) bildeten.
Thailand ist heute eine konstitutionelle Monarchie. Der König ist im ganzen Lande sehr beliebt und wird auch entsprechend verehrt. Gelb ist die Farbe des Königs und im Norden tragen sehr viele Leute gelbe T- und Polo-shirts. 2. populäre Farbe ist Pink, da dies für Buddhisten dieses Jahr die Glücksfarbe ist. Ob deswegen auch viele Taxis in Bangkok pink sind? Schützt vielleicht vor Bussen und Unfällen. Bitte nicht lachen! Bei uns soll ein Kruzifix unter dem Rückspiegel dieselbe Wirkung haben.
12 Die Klongs in Bangkok

Eine Bootsfahrt durch die Klongs von Bangkok. Die Kanäle waren mal die einzigen Verkehrsverbindungen der Stadt, bevor die Stadtplaner die Wasserwege zuschütten liessen und Strassen bauten.

W
ie an den Strassen gibt es von der armseligen Hütte bis zum Palast alles.


13 „Wat Arun“, der Tempel der Morgenröte in Bangkok

Nach der Klong-Fahrt gings gleich zum „Wat Arun“, dem Tempel der Morgenröte.
Das berühmteste Bauwerk der Stadt ist bis ins kleinste Detail bunt verziert. Mit kunstvoll zurecht geschliffenen Pozellanteilchen von zerbrochenen Geschirr.

Das zerbrochene Geschirr soll als Abfall zum Entsorgen aus China gekommen sein und wurde denn auch kunstvoll entsorgt.
Links
Chiang Mai
Chiang Rai
Sukhothai
Bangkok


Die Hotels während der Reise
   http://www.empresshotels.com/empress_hotel.html
   http://www.thelegend-chiangrai.com/
   http://www.ananda-hotel.com/
   http://de.hotel.rembrandtbkk.com/

Dieselbe Reise ein Jahr vorher, mit demselben Reiseführer (Bengi)
http://www.do-it-now.ch/thailand/reisebericht.htm


Nach der Rundreise in der ersten Woche ging es weiter zu einer Hochzeit in einer anderen Gegend: Mukdahan im Nordosten Thailands. Hier hat es noch kaum Langnasen, wie sie hier die "Weissen" nennen. Und man begrüsst sich auch noch mit dem traditionellen thailändischen Gruss Sawadee.

Hier ein paar Eindrücke von Mukdahan und Ausflügen in die Umgebung

Das Kapitel werde ich später noch einmal überarbeiten und ergänzen.




Mukdahan
Die Stadt liegt am Mekong, der hie 1.6 km breit ist. Auf der gegenüber liegenden Seite ist bereits Laos.
Eigentlich wären wir ganz gerne über die Friendship Bridge auf die andere Seite nach Savannakhet gegangen. Das Visum kostet 50 Fr und der Taxi nochmals 30. Hätte uns nicht abgehalten, aber das Gerücht, dass es manchmal Probleme mit dem Visum, bzw. der Rückkehr nach Thailand geben könnte.
Thomas war vor ein paar Jahren in
Savannakhet und hat damals eben aus diesem Grund von einer Überquerung der Grenze in die umgekehrte Richtung abgesehen. Damals gabs noch keine Brücke, nur eine Fähre.

Diplomfeier an der Kamsoipittayasan Schule in Nikhom Khamasoi

Eine der beiden Übersetzerinnen, die uns während dieser Woche begleitete unterrichtet an dieser Schule. Deshalb die Einladung zur Diplomfeier.

Der Tempel Wat Phu Dan Tae
in der Nähe von Mukdahan

Das Hotel, in dem wir eine Woche waren: http://www.ploypalace.com/
Zwar nicht gerade schlecht, aber ein wenig verlottert.

Karaoke am Hochzeitsabend

Die eigentliche Hochzeit fand bereits an Morgen statt. Die gegen 400 geladenen Gäste kamen am Abend, wurden alle verköstigt und unterhalten.

Vorne war eine Bühne aufgebaut und da konnte Jeder / Jede sich im Gesang versuchen: Karaoke.
D.h. es läuft Musik aber ohne Gesang. Den liefern dann die Sänger auf der Bühne. Auf eine Bildschirm sehen diese den Text, den sie singen sollen. (Hier auf Thai und in Thai-Schrift) Vor der Bühe war Platzzum Tanzen.



Der Nationalpark Phu Pha Thoep, südlich von Mukdahan

Beim Durchsehen der Fotos stellte ich fest, dass Thailand gut zur Hälfte aus Tempeln bestehen müsste. Oder sind sie einfach das bevorzugte Ziel der Touristen? So wie Europa
für Touristen auch hauptsächlich aus Kirchen, Domen und Kathedralen zu bestehen scheint.

Heute jedenfalls besuchen wir einen Nationalpark mit einer ganz speziellen Landschaft. Eigenartige Gebilde, mit Formen hinter denen man sich oft etwas vorstellen kann, die aus dem Sandstein ausgewaschen wurden oder erodiert sind. Sieht für mich zwar eher wie Lava aus, soll aber Sandstein sein.

Ein Parkangestellter führt uns durch den Park. Zuerst fragten wir uns: Wozu? Auf dem Rückweg, der nicht ganz so leicht zu finden ist, waren wir aber froh um seine Führung, auch ohne Englisch. War übrigens gratis.

Der Wasserfall, der uns am Ende erwarten sollte, erwies sich als magerer kleiner Tümpel. Wir hätten wohl zur Monsunzeit kommen sollen. Die Schirme auf den Fotos: Nein es regnete nicht. Wir benutzten sie als Sonnenschirme. Die Sonne kann nämlich selbst durch Dunst hindurch erbarmungslos stechen.




Die 8 Darstellungen Buddhas

Nein, kein Tempelbesuch im Anschluss an den Nationalpark. Die 8 Buddhas sind in einem Aussichtsturm ausgestellt. 8 verschiedene Darstellungen Buddhas soll es geben, eine für jeden Wochentag. Gibt aber nur 7. Wie kommt das? Am Mittwoch seien es 2 bekam ich zur Antwort.

Ich habe sie in der richtigen Reihenfolge angeordnet, fragt mich nun aber nicht, Welcher für welchen Wochentag zuständig ist.
Seht sie euch einfach an.


Pha Nam Yoi, eine neuer Tempel

Endlich wieder mal ein Tempel! Dieses mal aber ein Neuer! Wenn genügend Geld beisammen ist, wird wider angebaut. (War in Europa bei Domen und Kathedralen auch mal so) Auf den Bildern sieht man deutlich, dass noch Vieles fehlt. Hier wird moderne Bautechnik angewandt: Beton. Die Stuckaturen und Verzierungen sind aus etwas dickerer, goldfarbener geprägter Plastikfolie, in den Beton rein gedübelt.

Interessant der "Himmel" in der Kuppel. Blau. Dient den Buddhisten so quasi als Wartsaal (eine Art Puffer) bis auf der Erde wieder ein passender Platz zum Geboren werden frei wird.

Ein thailändisches Mittagessen am See

Heiss und feucht ist's. Da ist man über die Schatten spendenden Dächer wirklich froh. Nur: Wohin mit den Beinen? Hier hat es normalerweise keine Langnasen, nur Einheimische. Die wissen wohin. (Auf der Rundreise hatten sie Löcher in den Boden gesägt, damit die Langnasen ihre Beine unten versorgen können)


Dem Mekong entlang nach Norden

Wir sehen Vieles:
  • Fischzucht im Mekong
  • Die Friendship Bridge nach Laos (mit Fahrspurwechsel auf der Thailand-Seite von Links auf Rechts)
  • Reisfelder
  • Eine katholische Kirche (Das Christentum kam von Vietnam her nach Thailand)
Kulinarisches, international

Lasst euch inspirieren. Alles schon gekocht, nichts "frisch" (lebendig)
 
Die Bilder stammen von der "Indochina Fair" in Mukdahan (Nordosten an der Grenze zu Laos). Eigentlich ein Markt, aber eben auch mit Sachen aus Laos und Vietnam.


Die letzte Woche verbrachte ich als Badeferien in Pattaya
Hier ein paar Eindrücke von Pattaya




Pattaya, der erste Eindruck

Eigentlich hatte ich vor, die letzte Woche meiner Ferien vorerst mal in Bangkok zu verbringen und von dort aus ab und zu mal Ausflüge zu unternehmen. Da ich aber auf der Rundreise das Wichtigste in Bangkok bereits gesehen hatte, wollte ich die letzten Tage am Meer verbringen, wo es kühler ist und es auch weniger nach Abgasen stinkt. Dachte ich wenigstens.

Pattaya ist übrigens in lateinischer Schrift irreführend geschrieben und so wird es dann auch falsch ausgesprochen. Wir sagen
Pattaya, die Thais aber Patia. Ersteres verstanden sie im Norden gar nicht.

Als Erstes mal den Strand inspizieren. Nun, es haute mich nicht gerade aus den Socken. Zwar Sonnenschirme, aber nur ein ganz kleiner Strandabschnitt ist für die Badenden reserviert. Der Rest ist für die Boote, und diesen kommt man besser nicht in die Quere. Wie auf den Strassen dürfte auch auf dem Wasser das Faustrecht gelten.

Zwar säumen Bäume den Strand, aber nach diesem schmalen Streifen kommt gleich die verkehrsreiche Strasse und was auf der anderen Seite ist, ist nicht immer gerade vom Feinsten. Allerdings hat es dazwischen auch mal ein Shopping Center. Ein Besuch lohnt sich, selbst wenn man nichts kaufen will. Es ist schön kühl da drinnen. Draussen war's meist 35° und das bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Strassen, Verkehr und Sonstiges in Pattaya

Nach dem ersten Schock verirrte ich mich in die hinteren Gegenden von Pattaya. Die sieht es dann schon etwas besser aus. Da gab's auch sonst Einiges zu sehen. Z.B. Wäschereien, die die Klamotten ihrer Kunden zum Trocknen auf die Strasse hängen, oder jede Menge Zahnärzte. Auffallend ist auch, dass es bereits Geschäfte gibt, die Russisch angeschrieben sind. Logisch, die Russen scheinen bei den Touristen bereits die Mehrheit zu stellen, insbesondere am Strand.

Im Gegensatz zu den Tuk-Tuk anderswo in Thailand gibt es hier Sammeltaxis auf der Basis von Pick-up Trucks.
Immer wieder wurde ich auf der Strasse angesprochen "Taxi". Nur sah ich keinen Taxi. Des Rätsels Lösung: Scooter-Taxi. D.h. man wir auf dem Töffli mitgenommen. Nichts für mich.


 Thaigarden Ressort, die Oase

Das Thaigarden Ressort ist eine richtige Oase im hektischen Pattaya. Von der Strasse weg Bungalows mit Zimmern und Appartements. 2 Schwimmbäder, eines davon überdeckt. (Weshalb überdeckt? Fragte ich mich auch. Wurde mir aber nach dem ersten Sonnenbrand klar)

Ein Tipp für Hotelreservationen in Thailand: Nicht direkt beim Hotel reservieren, sondern über eine Agentur. Z.B.
http://www.sawadee.com      http://www.gothailand.com     http://www.asiarooms.com
Viel billiger! In meinem Fall wars die Hälfte! Da leistete ich mir gleich ein ganzes Appartement. 2000 Bhat pro Nacht =  ca. 65 Fr




Reif für die Insel

Noch in Sichtweite vom Ufer liegt die Insel Koh Larn. Schöne Strände und sauberes Wasser (mindestens sauberer wie Pattaya) Eine Fähre fährt da hinaus und auch verschiedene Schiffe. Die Fähre wäre zwar billiger, fährt aber zum Hafen und nicht direkt zum Strand. Der Taxi brachte mich zu einem der teureren Boote, die "direkt" zum Strand fahren.

Von wegen "direkt": Auf offener See hält das (bereits ziemlich herunter gekommene) Schiff und es heisst in kleine Boote umsteigen. Dieses Boot fährt dann zum Strand, genauer fast bis zum Strand. Die restlichen paar Meter heisst es durchs Wasser waten. Also Schuhe ausziehen und Rucksack in die Höhe halten.

Auf dem Rückweg liess ich die Badehosen gleich an. Nur noch ein Leibchen. Zum Glück: Eine grosse Welle und auch das Leibchen war pflotschnass. Nur den Rucksack, den ich über den Kopf hielt hat's wenigstens nicht erwischt.

Das nächste mal, werde ich mit der Fähre gehen. Erübrigte sich dann aber. Siehe übernächstes Kapitel.

Ein richtiges U-Boot

Mit einem Schnellboot gehts erst mal raus auf offene Meer, wo das U-Boot in den Nähe von Korallen-Riffen stationiert ist.

Das war schon mal eine harte Angelegenheit. Das Boot schlug immer wider hart auf die Wellen auf. Mich wunderte es, dass ein Boot so etwas überhaupt aushält und nicht auseinander bricht. Und mein Rücken? Mir wäre ein normales Boot jedenfalls lieber gewesen. Ich hatte schliesslich Zeit.

Draussen dann auf eine Plattform umsteigen und von da aus ins U-Boot. Machte an und für sich einen guten Eindruck. Wurde in Belgien gebaut.

Vielleicht 15 Minuten Tauchgang. Viel zu sehen gab es da nämlich nicht. Trübes Wasser, alles braun-bläulich und weit sah man ohnehin nicht. Ein Taucher begleitete das U-Boot und hielt dann einiges Getier, das er zuvor heraufgeholt hatte ans Fenster.

2000 Bhat (65 Fr) kostete der Spass. Na ja, ich war wenigstens mal in einem U-Boot. Ob das "ich war mal" die 65 Fr wert war?

Der Strand im Norden von Pattaya

Nach meiner ersten Enttäuschung vom Pattaya-Strand machte ich mich zu Fuss auf die Suche, ob es da nicht doch noch etwas Besseres gäbe. Ich wollte ja nicht unbedingt jeden Tag auf die Insel.
Und es gibt das Bessere: Im Norden von Pattaya.
Nicht weiter weg vom Hotel, sauber und nicht überlaufen.

Das Wasser ist übrigens überall "seichwarm". Und zurück im Hotel ist bereits wieder eine Dusche angesagt. Selbst wenn die Sonne nicht scheint war es 35° und das bei hoher Luftfeuchtigkeit.



Travestie-Shows in Pattaya

Wer kennt sie nicht, die Folies Bergères in Paris? Gibt es hier in Pattaya gleich 2 mal: Alcazar + Tiffany's. Kleiner Unterschied; Die Girls sind ausnahmslos Männer, oder mindestens solche, die es einmal waren. Nicht so ganz einfach zu beurteilen. Die "Girls" stecken in meist üppigen Kostümen. Eine Teilerweiterung des oberen Stockwerks lässt sich jedoch des öfteren trotzdem ausmachen, oft aber auch nicht. Das Kostüm schliesst die Lücke und macht so die Illusion.

Übrigens werden die Shows als Family-Entertainment angeboten Es kommen denn auch ganze Familien. Massenweise werden die Zuschauer mit Bussen angekarrt. Wer Fleischbeschau sucht ist da am Strand oder auf der Strasse besser bedient.

Im Alcazar darf man fotografieren, im Tiffany's nicht. Aber bei Beiden stellen sich die "Mädels" am Schluss der Vorstellung zum Fotografieren zur Verfügung.


Elektrisch

Der Strom scheint hier ausschliesslich oberirdisch verteilt zu werden. Und wie!
Vielleicht ist euch aufgefallen: Kaum ein Bild ohne Strommasten.
Hier ein paar besonders eindrückliche Beispiele.

Was sie hier kaum zu kennen scheinen, ist die Schutzerde. (Na ja, die Leute werden schliesslich wieder geboren, was soll's) Alle Stecker sind nur 2-polig. Meist ein Kombi-Modell, wo sowohl der amerikanische Flachstecker als auch der europäische Rundstecker rein passen. Immer 220V.
Positiv aufgefallen: Die vielen Energiesparlampen.
  Das fiel mir auf  
Die vielen Zahnärzte, oft auch deutsch angepriesen.
Aber auch die einheimische Bevölkerung scheint gut versorgt zu sein. Jedenfalls fiel mir auf, wie viele Junge Zahnspangen tragen.

In Pattaya stellen nicht mehr Deutsche und Schweizer das Hauptkontingent an Touristen. Neu sind es eher die Russen, und es ist auch bereits Einiges russisch angeschrieben.

Sehr wenig Leute sprechen Englisch und wenn, dann oft nur äusserst rudimentär, vielfach fast unverständlich ausgesprochen. Unsere Gestik mit Händen und Füssen, die in andern Ländern Europas funktioniert, wird hier oft nicht verstanden.

Geldwechsel
In der Schweiz nur das Nötigste wechseln. Sind richtige Halsabschneider. Verkauften 100 Bhat für 3.75 und nehmen sie für lumpige 2.80 zurück! In Thailand wechselte man für weniger als 3.30 und auf der Kreditkarte wurde mit allen Gebühren um die 3.25 belastet.

Das fand ich toll 
Strassen: Ich war erstaunt über die guten Strassen. Die Hauptstrassen, auch im touristisch kaum erschlossenen Nordosten, sind meist 4-spurig und mit Mittelstreifen, oft noch mit blühenden Büschen bepflanzt. Zwar keine Autobahn. Es kann überall eingefahren werden, natürlich immer nur in eine Richtung. Das Problem haben sie elegant gelöst: Periodische U-Turns mit dazugehöriger Abzweigspur.

Lichtsignalanlagen: Des Öfteren mit einer Anzeige, wie viele Sekunden das Rot oder Grün noch dauert. So kann man von Weitem beurteilen ob es noch reicht oder ob ein Spurt keinen Sinn mehr macht.

Das fand ich nicht so toll 
Die stickige Luft in den Strassen von Bangkok und Pattaya.
In Pattaya kommt dann noch der je nach Wetter äusserst penetrante Gestank aus der Abwasserkanalisation dazu. Die Deckel der Dolen haben Schlitze, so dass der "Duft" ungehindert entweichen kann.

Der internationale Flughafen in Bangkok: Ist sicher von einem Stararchitekten, der sich ein Denkmal setzte. Dummerweise lassen dann die Thais die Aircondition auf vollen Touren laufen. Der Plättliboden lässt einem die Kälte erst recht spüren. Und dann diese Schnapsidee: Stühle in den Wartezonen der Gates aus Blech. Auch noch ein kaltes Fü.... Damit das Gepäck nicht zu schwer wird und auch um in der Schweiz für das kalte Wetter gewappnet zu sein, hatte ich einen dicken Pullover und eine Jacke dabei. Zuerst zog ich mal den dicken Pullover an und dann auch noch die Jacke. Das bei 35° (draussen)!

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