Foto Formate

Traditionell
In der Kleibildfotografie hatten wir ein Format von 24 x 36 mm, also ein Seitenverhältnis von 2:3.
Digitale Kameras haben aber ein Seitenverhältnis von 3:4. Die Sensor Chips sind denn auch auf dieses Format ausgelegt.

Einige Kamerahersteller erinnerten sich dann aber plötzlich an das gute alte 2:3 Format. Vom Fotolabor mehr Bild zum gleichen Preis. So gibt es nun auch Kameras, bei denen wahlweise 3:4 oder 2:3 fotografiert werden kann, oftmals auch noch 9:16, das neue Fernsehformat, das sich durchgestzt hat.

Offensichtlich wurde dies ganz einfach dadurch erreicht, dass man einfach das "Zuviel" oben und unten weg schnitt. In unserer Zeichnung:
pink: 3:4 (und Grösse des Sensor Chips)
cyan: 2:3
gelb: 9:16
hellgrau: Objektivdurchmesser, der bei 9:16 eigentlich genügen würde

Das Objektiv ist bei dieser Methode aber nur beim 3:4 Format ausgenützt. Bei 9:16 würde aber eines mit kleinerem Durchmesser genügen. (Hellgrauer Kreis)

Auch der Sensor Chip ist bei dieser Methode schlecht ausgenützt.
89% bei 2:3
75% bei 9:16


Lumix TZ7

Es geht auch anders:
Beispiel Panasonic LUMIX TZ7 (Die FX550 benutzt die traditionelle Methode)

Alle 3 Bildformate haben dieselbe Diagonale, das nützt das Objektiv in bei allen 3 Formaten optimal aus. Und es kann (bei gleich grossem Sensor) erst noch kleiner sein, nur noch so gross wie der hellgraue Kreis oben.

Hellgrau: Der Sensor Chip bleibt derselbe. 3:4 (Bei der TZ7 3000 x 4000 Pixel)
Ausnützung des Sensors:
83% statt 100% bei 3:4
79% statt 89% bei 2:3
74% statt 75% bei 9:16

Mit dieser Methode wurde offensichtlich auf 9:16 opimiert.
Vorteil: Kleineres Objektiv
Nachteil: Schlechtere Auflösung bei den traditionellen Formaten

Theoretisch könnte ein Sensor Chip im Format 1:1.45 stat 1:1.33 verwendet werden, sofern es den überhaupt gibt.



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