Version 02-10-10   Neu: Nouvelles Destinations und  Pavillon Imaginaire

So sah ich die Expo.02

Bald isch es us.     Scho gsi?

Shortcut nach: Biel Neuenburg Yverdon Murten
Unbedingt ansehen:  Cyberhelvetia  Manna
 Magie d'energie
 Swiss Love
 Wer bin ich?
 Die Wolke
 Monolit
 Blinde Kuh
Neue Teile Juli

"Was mir auffiel" ergänzt

Strangers in Paradise

"Territoire Immaginaire"
begriffen

  Yverdon nochmals
besucht
Was für ein Erlebnis !
mehr Murten

und noch mehr Murten

Und klicke dort auf das
grosse Bild mit der Wolke

Neu im August
mit dem Iris-Boot
Bien travailler - Bien s'amuser
Die Bise
Neu Ende August Grenzen erleben  Le Palais de l'equilibre

Neu im September
 Le Palais de l'equilibre
 Blinde Kuh
Neu im Oktober
Pavillon Imaginaire
Nouvelles Destinations
Der Klang der Klangtürme



Die Expo 02

++ unbedingt ansehen
+ ansehen lohnt sich
O auch ansehen, wenn die Zeit reicht
- ansehen, wenn nichts Anderes mehr zu tun, langes Anstehen lohnt sich nicht
-- reine Zeitverschwendung, du setzt dich besser ins Restaurant oder gehst zur nächsten Arteplage

Was mir auffiel

aber auch Pavillon Imaginaire

Wie kommt man herum

Ich fuhr immer mit dem Zug. Das SBB Expo-Billiet erlaubt Hin- und Rückfahrt, sowie unlimitiertes Bahnfahren zwischen den einzelnen Arteplages.
Achtung: Wohnst du in der Nähe und willst nur eine Arteplage besuchen, ist das normale Billet ev. billiger!
Biel - Neuenburg 20 Minuten 1 x pro Stunde 2 Schnellzüge mit 5 Min Abstand
Neuenburg - Yverdon 20 Minuten 1 x pro Stunde 2 Schnellzüge mit 5 Min Abstand
Neuenburg - Murten direkt 25 Minuten 1 x pro Stunde ein Bummelzug
Neuenburg - Murten mit Umsteigen 40 Minuten 1 x pro Stunde ein Bummelzug
Biel - Murten 50 Minuten 1 x pro Stunde ein Bummelzug
Yverdon - Murten 60 Minuten 2 x pro Stunde ein Bummelzug
Unatraktive Bummelzüge habe ich teilweise unterschlagen,
Eine Schifffahrt mit dem Iris-Boot (Katamaran) dauert Einiges länger und kostet extra (> 20 Fr   <> 30 Fr )

Im August packte es mich, doch mal mit dem Iris Boot zu fahren. Vielleicht bereut man es später dann eben doch, diese Gelegenheit verpasst zu haben. Die Fahrt Yverdon - Neuchatel dauert zwar 1¼ Stunden statt nur 20 Minuten mit der Bahn. Aber man spart sich einen Fussmarsch von 10 bis 15 Minuten zum Bahnhof und weitere 10 Minuten in Neuchatel.

Fazit: Ich weiss jetzt, dass ich nichts verpasst habe. Jetzt muss ich wenigstens nicht mehr mit der Ungewissheit leben, eventuell doch etwas verpasst zu haben.
Zwar ist es mal etwas Anderes das Ufer vom See aus zu betrachten, sofern man es kann. Ich konnte es. Wenn 10 % der Plätze belegt waren, so waren es bereits viel. So konnte blieb für mich gar eine Fensterplatz links übrig, so dass dass ich das Nordufer sehen konnte.

Das mit der Bestuhlung ist so eine Sache: Drinnen sieht es exakt so aus wie in einem extra breiten Jumbo Jet.
3 Sitze links - Gang - 6 (sechs!) Sitze in der Mitte - Gang - 3 Sitze rechts.
Macht ganze 16.666% Fensterplätze.
Wenigstens ist der Sitzabstand ein kleines bisschen grösser wie in der Holzklasse eines Jumbo.

Für Leute, die nicht gut zu Fuss sind, würde ich dieses Verkehrsmittel trotzdem empfehlen. Für alle, die ohnehin das Expo-Bahnbilliet haben und ein Fussmarsch eher eine sportliche Betätigung ist: Vielleicht mal eine Strecke fahren, eben um nichts verpasst zu haben.....
 

Anklicken, und du kommst auf die Home Page der ExpoAuf der Home Page der Expo findest du viele Informationen

Die Nummern ( ) vor dem Namen sind die Nummern auf dem Expo-Plan

Biel

O (12)
Klangtürme
Da kommt man ohnehin dran vorbei

Klang?
Würde für mich anders tönen.
Musik?
Musik ist organisierter Lärm, sagle mal ein Gescheiter.
Viele Musik ist für mich nur noch Lärm.
Lärm?
Ist es eigentlich auch nicht.
Und organisiert?
Vielleicht, vielleicht auch nicht.

- (11)
sWISH
Die Wünsche der Schweizer. Auf vielen Bildschirmen sagen Prominente, was sie sich wünschen, sofern man die Wünsche überhaupt hört. Die vielen Bildschirme (und damit auch die Lautsprecher) sind viel zu Nahe beieinander.
Schau mal nach unten: Du siehst auf das Wasser des Sees. Am Schluss darfst du einen Wunsch in einen Computer eingeben (sofern du dir einen Freien ergattern kannst) Und du stehst auf einem Glasboden, siehst hinunter.
++ (10)
Cyberhelvetia
Ja, das bin ich, schau ja auch direkt in die Kamera. Klick drauf, wenn du es unbedingt grösser sehen willst,Du liegst auf einer Luftmatratze. Cyber-Brille auf, und du gehst unter Wasser, siehst Fische und kannst dich mit deinen Armen fortbewegen. Das Computer-Wasser soll sich immer gleich bewegen wie im Moment auch der Bielersee.
In einem anderen Teil kannst du dich auf einem Wasserbett kurz ausruhen.
Schon am Eingang kannst du dich fotografieren lassen. Kommst dann aufs Internet. Die Fotos sind allerdings nicht gerade besonders gelungen, wie man leicht ersehen kann. (Die Erste, draussen Aufgenommene war noch schlechter)
O (9)
Geld und Wert
Ausstellung an sich toter Gegenstände, z.B. Banknoten aus aller Welt, aber auch alte Zahlungsmittel. Attraktion: Der Roboter, der alte Hunderternoten in den Schredder befördert.
O (8) 
Grenzen erleben
War ich auch noch nicht. Es standen zu viele Leute an. Hat irgend etwas mit Sport zu tun, denke ich.
War ich doch. Unten alles Säulen aus Holz mit Täfelchen dran mit Vorschriften und Verboten (wohl nicht alle so ernst gemeint). Oben? Irgendwie erinnert mich das an den Holländischen Pavillon der Expo 2000 in Hannover. En Miniature natürlich.
+ (7)
Empire of Silence
Gut gemachte Führung durch verschiedene Räume, die sich mit der Stille befassen. Still ist es allerdings nicht. Am Schluss versuchen alle Leute, die schweigenden Masken abzulöschen, vorher kann man den Raum nicht verlassen. Recht gutgemacht.
? (6) 
Bien travailler - 
Bien s'amuser
Hab ich ganz einfach verpasst.
Werde es sicher noch nachholen, habe ja den Saisonpass.
August: Gefunden. Nichts verpasst. Nur für Kinder von 4 bis 9 Jahren.
+ (5) 
Territoire 
Immaginaire
Du läufst auf Landkarten herum, von einer Schweiz mit Ortschaften, die es gar nicht gibt. An den Wänden nochmals Landkarten, auch mit Ortschaften, die es gar nicht gibt. Was soll das? Wird ja wohl einen Grund haben. Ich bin nur zu dumm um das zu begreifen.
Aber klüger werden ist nicht verboten. Auch ich habe ich es jetzt endlich begriffen. Und ich muss meine Bewertung von einem - gar in ein + ändern. Ein Beweis dafür, dass man die Ausstellung nicht im Schnellzugstempo besuchen kann, oder dann halt mehrmals. 

Ja die vielen Leute, bzw. vielen Füsse die da alle auf der Landkarte herumtrampelten standen meinem Aha-Erlebnis offensichtlich im Wege. Ich fragte mich, was die unbekannten Gegenden in Russland da sollen. Alles ist mit kiryllischen Buchstaben angeschrieben. Beim erneuten, genauen Hinsehen (ohne die vielen Füsse, die da die klare Sicht verdeckten) einpuppte sich dies als eine russische Schweizer Karte.  Der Zürichsee war eindeutig auszumachen. Und dann an den Wänden Bilder von Bunkern, die heute nicht mehr gebraucht werden. Betonklötze? So stellte ich mir bisher einen Bunker vor. Nein die Bilder zeigen auch Heuschober, Chalets oder gar eine Dorfbeiz. So seien unsere geheimen Bunker verkleidet, zur Tarnung. Nun brauche man sie nicht mehr, heisst es, Ob die in Moskau das (wie ich) auch erst jetzt wissen? Dumme Frage, diese Leute sind jetzt Bisnismän und bringen das Geld zu uns. Und dafür brauchen wir diese Bunker wirklich nicht mehr. (Die Armee brauchen wir selbstverständlich weiterhin, das Geld muss ja bewacht sein....)

Auf Fernsehschirmen zeigt man dann Reportagen, darüber, wie die Schweiz im Jahr 2027 aussehen könnte. Ich hoffe es bleibt beim "könnte". Ich kann auf Designer Food aus Käfern, das allerdings wie ein Kotlett aussieht, verzichten.

+ (4)
Strangers 
in Paradise
Das ist dort, wo man in Migros-Wägeli durch die Ausstellung gefahren wird. Wenigstens hab ich es so gelesen. Der Andrang ist immens. Heute 1 Stunde Wartezeit, die längste aller Schlangen. Muss wohl gut sein. Ich habe auf ein Andermal verschoben. 
Das Andermal fand heute statt. Ich musste ohnehin in die "Nähe" von Biel. Na, ja wenigstens lies es sich gut verbinden. Mal regnete es in Strömen (auf gut Deutsch: es schiffte grässlich), mal meldete sich kurz die Sonne. Wartezeit lediglich 10 Minuten. Kurze Schlange, Niemand drängelte. Verständlich, wenn man sich beim Aufschliessen immer wieder einen neuen Platz suchen muss, wo man nicht in einer "Glungge" steht. 

Also es ist so, wie erahnt: Immer 2 Personen werden in einem Migroswägeli Grösse XL herumchauffiert. Der Einzige Pavillon, der diesen Komfort bietet. Die Ausstellung selbst? Gar so viel gibts eigentlich gar nicht zu sehen, recht spartanisch "möbliert". Nach der guten Idee mit den Wägeli liessen sie die Ideen wohl etwas im Stich.  Dafür gibts mal einen richtigen kleinen Stau. Die Wägeli gehen mal Vorwärts, mal rückwärts und irgendwo nehmen nicht alle den gleichen Weg. Da dann eben der Stau. War ja wohl so geplant, so quasi als Darstellung der Gegenwartsprobleme, denke ich.
Ich bin in einer Zwickmühle: soll ich das ++ lassen? Vom Ausstellungsgut her reicht es nur für ein o, aber die Idee und die ausgeruhten Füsse verdienen dann vielleicht doch ein ++. Also lassen wirs mal beim ++. Man will ja nicht als Banause gelten, der diese Hauptatraktion heruntermacht oder gar verpasst hat. Ich glaube, ich gebe doch nur ein +.

+ (3)
Happy End
Zuerst kommst du in einen Dunkelraum. Nur ein schwach leuchtender Handlauf zeigt dir den Weg. Dabei hörst du allerhand Geräusche aus der Natur. 
Dann, im ersten Stock drückt man dir einen Teller in die Hand. Wozu das gut ist, ahnst du schon. Bereits draussen hört man das Geschepper. Zuerst darfst du aber mit Filzstift noch drauf schreiben, was dich ärgert. Und dann an die Wand schmeissen. Toll wie das scheppert. 
Im nächsten Stock: ganz fahle Beleuchtung. Alle etwa 30 Sekunden blitzt es. Und dein Schattenriss bleibt bis zum nächsten Blitz an der grünen Wand.
Du bist jetzt im 3. Stock und verlässt die Ausstellung über eine Rutschbahn.
-- (2)
Leben, Lust 
und Lohn
Eine Schauspielerin erzählt auf der Bühne eine von Gemeinplätzen strotzende Geschichte und dabei kommt allerhand Gerümpel (sorry) angefahren, wohl um des Gefasel noch zu illustrieren. Das ist Alles. Wurde von der Swissmem (Schweizerische Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) gesponsert. Wenn das alles ist, was denen noch in den Sinn kommt, wundert mich der Niedergang dieser Industrie eigentlich nicht mehr.
+ (1)
Nouvelles 
Destinations
Man geht durch - und schon ist Alles vergessen. 
(Ich war allerdings schon vor 3 Tagen da und seither viele neue Eindrücke)

Falsch, falsch, falsch.
Ich war gar nicht drin. 
Habs mit einem ähnlichen Pavillon in Hannover verwechselt.

Hab den Besuch nachgeholt. (Es hatte überall Schlangen, 1 Stunde Wartezeit oder noch länger. Nur hier 10 Minuten. Also schlupp, anstehen, bevor auch diese Schlange länger wird. Da gingen mir die Augen auf. Oder besser: Die Ohren. Du kriegst nämlich einen Kopfhörer, er wird auf deine Sprache eingestellt. Und dann einfach zuhören. Zu sehen gibt es neben dem weiss des Zeltes, wo das Tageslicht durchschimmert, kaum etwas. Du stellt dich neben eine Stange und schon hörst du. 

Und wo essen?

Le Mistral  Das Restaurant der Migros, recht grosse Auswahl, allerdings magere Auswahl an Fleischlosem. Dafür Egli Chnusperli à 17 Fr. Die dazu gebotenen Salzkartoffeln waren allerdings kaum geniessbar, noch fast roh.
Hier gibt es das Blöterliwasser aus der Zapfsäule à Diskretion. Man bekommt ein "Glas" (aus dickem Plastik) und kann es dann immer wieder auffüllen. Pepsi, Pepsi Light, Eistee, Orange, Apfeldrink und Soda. 
Als Thurgauer (Bürger von Amriswil) unterstütze ich ohnehin die Obstbauern in Mostindien und trinke Süssmost. Was nützt denn alles Jammern über die Hochstamm Obstbäume, die verschwinden, wenn die Leute statt Süssmost dieses braune amerikanische Zeugs trinken, das nie eine Frucht gesehen hat und wo das Ur-Konzentrat in Tankwagen als Gifttransport deklariert werden muss.

 

Neuenburg

Alles auf relativ kleinem Raum.
Eine Wohltat für die Beine.
Vor Allem wenn man aus dem weitläufigen Yverdon kommt.

Und empfangen wird man zwar nicht mit einem roten, aber doch mit einem grünen Teppich.
Eine Wohltat für die Füsse.
Vor Allem wenn man aus dem weitläufigen Yverdon kommt.
 
O (9)
Le Palais de l'equilibre
Hier pflanzt man dir ein schlechtes Gewissen ein, schliesslich sind wir Schweizer ja an allem Elend auf dieser Welt schuld. Das war mein Eindruck, sorry. Ganz so unschludig sind wir sicher nicht, aber:
Müssen wir uns wirklich Gewissenbisse machen wegen dem vielen Wasser, das  bei uns halt mal "einfach so" vom Himmel fällt, ob wir es wollen oder nicht, und deswegen vieleicht verschwenden? (Dabei fliesst es so oder so ins Meer, wenn auch, was ich zugebe, nicht so sauber, wie es sein könnte) Viele hätten die kürzlichen Regengüsse liebend gerne der Sahara oderAfrika abgetreten, wenn sie könnten.
Und daran, dass in Afrika 2 von 3 AIDS haben, daran sind wir natürlich auch  schuld...  (wie wird es doch schon verbreitet?)

Ausser Texten und Bildtafeln: Nichts. So einfach ist das.
Ich muss mein Urteil doch noch etwas revidieren, nachdem ich diesen "Turm" zum 4ten mal bestiegen habe.
Der Holzturm ist bereits rezykliert und wird erneut rezykliert. Das Holzlager, d.h. die Scheiterbeige, die als Schweizer Pavillon an der Expo 2000 in Hannover diente, fand eine erneute Verwendung.
Un drinnen ist dann die Weltkugel doch nicht ganz Ohne. Wechselnde Bilder und wenn du näher gehdt entdeckst du einenSpiegel.Alles schien mir dann grösser und weiter weg. Optische Täuschun? Bewusst?
Und beim Heruntergehen kannst du die Aussicht geniessen.
Also doch nicht ganz Ohne.

++ (8)
Manna
Woher kommt unser Essen? Interessant gestaltete Ausstellung. 
Alle Apfelsorten ausgestellt. Da sieht man Wieviele es kaum mehr gibt. 
Die weltweite Erbeer-Ernte würde gerade für 5% aller Esswaren mit "Erdbeer"-Aroma genügen. Du betrittst einen Raum wo es förmlich nach "Erdbeeren" riecht. Frage: wieviel Erbeerduft erträgt ein Mensch? (Ich jedenfalls ertrug es)
Wie sieht es unter dem Boden, in der Erde aus? Eine Darstellung des Lebens im Boden.
+ (7)
Aua extrema
Geschundene Füsse? Schuhe ausziehen und durchs Wasser laufen tut gut. Auf grobem Kies bis zur Mitte. (Autsch!) Dort dann schön glatte Platten. Eine Wohltat darauf zu gehen. Nun heisst es aber wieder über den Kies zurück.
O (5)
Robotics
Ein Sammelsurium von Robotern und ähnlichen Maschinen. Höhepunkt: Roboter, die vor einem herlaufen, wenn sie wollen. Sie wollen aber nicht immer. Auch Roboter haben ihre Launen.
+ (4)
Ada
Der intelligente Raum: Ein Boden, der sich deine Bewegungen merkt. Ada spielt dann mit dir, sofern du ihre Aufmerksamkeit auf dich ziehen kannst un zeigt dir den Weg, indem die Bodenplatten um dich herum zu leuchten beginnen.
+ (3)
BEAUFORT12
Die Kantonalen Gebäudeversicherungen zeigen die Schäden. Höhepunkt: ein Windkanal wo es mit über 100 km/h gegen dich bläst.
++ (2)
Magie d'energie
Zuerst kommst du an einem Wasserfall vorbei. 
Und dann eine wirklich perfekt gemachte Show mit Wasserstahlen und Lichteffekten. 
Zum Schluss ein Sinfoniekonzert mit Staubsaugern, elektrischen Zahnbürsten, Stabmixern, Rasierapparaten und was der Elektrogeräten mehr sind.
O (1)
Biopolis
Thema Gen-Forschung. Recht informativ, wenn auch suggeriert wird, dass man dank Gentechnik alle Krankheiten heilen kann. Sponsor Novartis, alles klar? 

Und wo essen?

Le Mistral  Das Restaurant der Migros. Ich war aber nicht drin. Scheint aber ähnlich Biel zu sein.
++ Naturaplan Hier ist die Auswahl gross und es gibt auch Sachen ohne Fleisch. 
Das Getränk zwar nicht à Discretion, dafür aber auch frische Fruchtsäfte. 
Und ein schönes Dessertbuffet.
Aber schon alleine die Lage ist ein Besuch wert. Eine wunderschöne grosse See-Terasse, wo man auch noch eine Chance hat, einen Platz zu finden.
Das Restaurant ist ganz links (gegen den See geschaut) vor dem Riesenrad. 

 

Yverdon

Eine weitläufige Anlage. Alles gekiest.
Hauptatraktion: die Wolke. Und die merkt man überall. Je nach Wind spürst du auch an Land die feuchte Luft
Klick mal auf das Bild und du siehst den Nebel
und manchmal verschwindet die Ferne im Nebel.
Aufs Bild klicken, nur so siehst du den Nebel
Angenehmer Nebeneffekt bei heissem Wetter: Natürliche Abkühlung.
Heute war ich ein zweites mal, Auf dem Heimweg aus Zürich machte ich noch kurz diesen Abstecher nach Yverdon. Und es hat sich gelohnt. Wenig Leute und kaum Anstehen.
Yverdon ist ein Muss !!!
Und im August gar ein drittes mal. Die Sonne schien wunderbar und trotzdem wärmte sie nicht. Bise! Und Yverdon, am Ende des Neuenburger Sees soll davon in besonderem Ausmass "profitieren". Hat es wohl deshalb so viele Segelboote auf dem See?
Seht selbst alle meine Ergänzungen
? (9) 
Oui !
Hier können 2 sich das Ja-Wort geben.
Alleine hätte der Besuch wenig Sinn gemacht
O (4
Garten Eden
Könnte vielleicht auch Garten der Erkenntnis heissen.
Es geht um Gesundheit, zu viel und falsches Essen.
Meine Erkenntnis; 18'000 Gene hat der Wurm, 30'000 bis 40'000 der Mensch. Fazit: 1 Mensch = 2 Würmer oder 3 Fliegen. (Die Fliege hat gar nur 14'000 Gene)
Mal nicht nur Bildschirme auf denen Leute was erzählen. Nein es stehen "richtige" Leute da. (Aus Styropor oder Gips oder ?) Und sie scheinen wirklich zu sprechen.
+ (2
Signal Schmerz
Als Besucherin und Besucher betritt man den Ausstellungspavillon an den aufgelösten Ecken. Es folgt ein Raum mit Tausenden von Fäden, welche die Wände bilden – durchlässig und schwer fassbar wie das individuelle Schmerzempfinden. (Ich verspürte allerdings keinen Schmerz) Durch diese Wände gelangt man in einen quadratischen Innenraum. Dort findet eine Aufführung mit wechselnden Bühnenbildern und audiovisuellen Sequenzen statt, projiziert auf die Fäden.
Nimm einen der Fäden (es sind schon eher Rohre) ans Ohr und der Faden flüstert dir etwas ins Ohr..
Kaum Wartezeiten, da von allen Seiten her zugänglich.
+ (3
Onoma
Die Namen der Gemeinden. Woher stammen sie? Über Computer-Terminals können ein kurzer Steckbrief, die Namenserklärung, eine Karte mit den Namensverwandtschaften und ein Interview aufgerufen werden. 
+ (5
Circuit
Da war ich (noch) nicht. Auszug aus dem Internet:
Der Ausstellungspavillon ist ein Zylinder. Um hineinzugelangen, folgen Sie einem der beiden labyrinthförmigen Wege. Bei jeder Kreuzung müssen Sie eine Wahl treffen – eine Disziplin, zum Beispiel – und sich am Entscheidungsprozess beteiligen, der oft die Aktivität eines Sportlers begleitet.
Jetzt war ich drin. Was im Internet steht stimmt ganz einfach nicht. Vielleicht haben sie die Ausstellung geändert. Gut gemacht ist es trotzdem.
Du kannst als Zuschauer rein, oder als Aktiver. Die Aktiven sitzen je auf eine Velo und dürfen dann strampeln, während die Zuschauer das tun, wofür sie gekommen sind: Zuschauen. 
Die Velos aussen in einem Ring, die Zuschauer Innen. Auf der Wand des Circuit dann in Rundprojektion das was im Innern des Sportlers während einem Radrennen vor sich geht. Selbst für weniger Sportbegeisterte ein Erlebnis.
++ (6
Swiss Love
Da war ich (noch) nicht. Auszug aus dem Internet:
Im Labyrinth der Kinosäle: "SwissLove“ beginnt mit einem Vorfilm, in dem alle Figuren vorgestellt werden. Danach entscheiden die Zuschauerinnen und Zuschauer selber, welcher Figur sie weiter durch die Geschichte folgen wollen. Aus vier unterschiedlichen Fortsetzungsepisoden können sie auswählen – ist die Episode zu Ende, stehen wieder vier zur Auswahl. Auf diese Weise können die Besucher insgesamt dreimal entscheiden, wie ihre persönliche Geschichte aussehen soll. Dabei legen sie im Labyrinth der zwölf Kinosäle ganz unterschiedliche Strecken zurück. Unerwartete Wendungen sorgen dabei für Spannung und vermitteln die Erkenntnis, wie oft – und dies nicht nur im Kino – uns die eigenen Vorurteile bei der Begegnung mit anderen Menschen prägen. 
Jetzt war ich drin. 2 Durchläufe habe ich bereits absolviert. Weitere werden ein Andermal folgen. Etwas vom Besten was die Expo zu bieten hat, meiner Ansicht nach. Auch von der Gestaltung des Interieurs her, d.h. wie man von einem Kino zum Anderen geführt wird. Lasst euch überraschen. Verdient wirklich ein ++.
3. Besuch in Yverdon in August. Nochmals die 2 anderen Varianten angesehen. Hat sich gelohnt.
Sponsor ist die Rentenanstalt. Da weiss man wenigstens, wohin die Pensionskassengelder hingegangen sind. Wenn es nur das ist, was jetzt fehlt, könnte man das wirklich verschmerzen. Gut angelegtes Geld würde ich sogar meinen.
O (8
Le premier regard
Da war ich nur kurz. Auszug aus dem Internet:
Was geschieht eigentlich in diesen sinnlichen Momenten, die wir am liebsten verewigen möchten? Über all unsere Sinne sendet unser Körper vom ersten Blickkontakt an manchmal unbewusste Nachrichten aus. Wussten Sie, dass die Anziehungskraft der Körpergerüche eines bestimmten Menschen zum Teil genetisch bedingt ist? «Le premier regard» vermittelt uns diese dem Menschen und Tier gemeinsame Sprache.
++ (7
Wer bin ich?
Du legst dich hin und lässt dich von den Bildern an der Decke inspirieren. Recht gut gemacht. Leider etwas lange Wartezeit.
Auszug aus dem Internet:
Zwölf Stege führen über spiegelglatte Wasserflächen in die Mitte. Wer sich hinlegt, taucht ein in eine Welt von Fragen – amüsanten, ernsten, ironischen, bohrenden. Und er beginnt hoch oben an der Decke zu fliegen, übergross, wird Teil einer Fülle von Bildern und Klängen auf einer der grössten Projektionsleinwände der Welt 
Und so war es denn auch. Ging bereits ein zweite mal, dieses mal überhaupt keine Wartezeit.
Auch hier: Du kannst dich wunderbar ausruhen.
Ich muss neu ein ++ geben.
++ Die Wolke Ja, man kann raus auf die Maschine, die die Wolke produziert.
Eine Pelerine für 3 Fr kann man kaufen - oder man wird pflotschnass. 
(Ich war nicht draussen, hab aber die pflotschnassen Leute gesehen, die entweder die 3 Franken sparen oder ihren Mut beweisen wollten.
Ich werde die Wolke auch noch besuchen (mit Pelerine)
Habe ich heute besucht. Die Pelerine kostet jetzt 4 Fr. Ich kaufte sie trotzdem und bereute es nicht. Sie wird mir vielleicht mal als Notausrüstung im Auto gute Dienste leisten.
Erstaunlich, wie sich in der Wolke das Wetter so schnell ändern kann. Zuerst nur Nebel, aber dann fallen sogar dicke Tropfen auf dich, bzw. auf deine Pelerine, so du eine hast. (Ueli Maurer soll die 4 Fr gespart haben, wohl als Demonstration, dass er die Expo weder vorher noch jetzt finanzieren helfen will. So werden selbst trockene Politiker einmal nass)
Und dann entsteigst du der Wolke und oben auf der Plattform schaust du auf Nass und Nebel und die Düsen die das alles produzieren und geniesst die Aussicht auf den Neuenburger See.
Nicht verpassen!

Murten

Draufclicken und du siehst ihn in voller GrösseSoll man hinfahren, soll man nicht hinfahren, das ist hier die Frage.
Murten ist eine Stadt und die Eintrittskarte muss man immer erst beim Pavillon zeigen.
Den "Garten der Gewalt" kann man auch so ansehen.
All die kleinen Pavillons: Man muss den dort ausgestellten Gerümpel nicht unbedingt gesehen haben.
Und die Sachen sind weit auseinander. Es gibt aber einen Bus, der ist gratis.
 
 
 
++ Monolit Das Panorama der Schlacht von Murten ist wirklich sehenswert.
Klicke auf ein Panorama, um es grösser zu sehen.
Es gibt viele Details zu entdecken.
Drauf klicken und es wird grösser

Im unteren Stock ist ein zweites modernes Panorama. Von 10 Videoprojektoren in hoher Auflösung auf eine Rundleinwand projiziert. Schöne Bilderkompositionen. Auch sehenswert.

Aber: die Sache hat kleine Haken:
1. Wenn viele Besucher da sind, musst du deine Eintrittszeit reservieren, mit einem Ticket wie manchmal am SBB Schalter. Und dann heisst es Warten.
2. Wenn es stark windet, kann man nicht auf den Monolithen. Der ist nämlich ein Schiff, d.h. er schwimmt im Wasser! Bei meinem Besuch begann es schwach zu regnen. Also wenig Leute, keine Tickets. Aber Wind. Glücklicherweise konnte man nach einer Stunde doch raus fahren.
 

++ Blinde Kuh Trotz schlechtem Wetter und wenig Leuten: Ticketsystem. Ich liess es bleiben, ich wollte nicht bis 6 warten.
Tipp einer Dame am Schalter: Schon am Morgen Ticket abholen. Und: Wenn es regnet hat es eher noch mehr Leute. Sie wollen alle an den Schärmen.
Nun habe ich es geschafft. Fuhr nach Murten und bekam um 10 am Infoschalter gerade noch ein Ticket für Abends um 9. (Letzte Führung) 10 Minuten später,und ich wäre leer ausgegangen.
Mein Rat: Morgens erst mal nach Murten und Ticket holen. In der Zwischenzeit kann man ja auch andere Arteplages besuchen.
Die Bilnde Kuh ist eine der besten Ausstellungen überhaupt. Wie "sieht" ein Blinder die Welt? 12 Personen werden durch einen Blinden in einem völlig dunklen Raum geführt. Nachbildung des Strandes von Murten, inkl. Wasser. Nachher Besuch in einer Blinden-Bar. Auch komplet dunkel. ie da der Barkeeper die Getränke (Alkoholfrei oder 1 dlWein) und Snacks (Sandwiches, Nussgipfel usw.) findet und Herausgeld gibt: erstaunlich. Und ich hatte schon Mühe die Verpackung des Nussgipfels zu öffnen.
Nicht verpassen, es ist die Umstände wert!
O Garten der Gewalt Die Gewalt soll man erst beim näheren Hinsehen erahnen. So hat es artfremde Bäume, die angeblich nicht dahin gehören und der Abhang wurde terrassiert. Soll auch Gewalt sein, heisst es. Dann wären allerdings die vielen Rebberge auch Gewalt. Ich lasse mir aber diese Gewalt eigentlich ganz gerne gefallen.... Na, ja, Ansehen kostet hier nichts. Und das kleine Museum kann man wohl auch später wieder besichtigen und erst noch billiger, war nämlich schon früher da!
O Expoagricole Was soll ich sagen? Aneinander gereihte Container und in jedem recht interessante Darstellung verschiedener Aspekte unserer Landwirtschaft. Beschränkt sich aber vornehmlich auf Bild- und Texttafeln und man ist eigentlich recht schnell durch. Könnte auch sonst irgendwo an einer Ausstellung stehen. Für Kinder dürfte der kleine Tierpark interessant sein. Aber muss man nur deshalb für 48 Fr an die Expo?
- Die Werft Nimm den Weg unter die Füsse oder den Gratisbus bis zur blinden Kuh und dann zu Fuss weiter. Die letzte Attraktion entlang des Sees. Recht erklärungsbedürftig ist die Sache schon. Keine Angst: Die Expo hat vorgesorgt. Angestellte erklären den Sinn der 5 ineinander verschachtelten, gesplitteten, beweglichen Torbogen immer wieder von Neuem. Und sie machen das prima. Ist wohl so, wie mit der Malerei. Früher sah man was auf dem Bild ist, heute benötigt man eine Erklärung, was der Maler wohl gemeint haben könnte. 
- Heimatfabrik Fast verpasst hätte ich diese Ausstellung. Dabei ist sie direkt vor den Toren Murtens.
Harnstoff als Rohstoff der Landwirtschaft (Dünger) gibt einen roten Faden. Gefallen hat mir die Ausstellung mit den vielen verschiedenen Parkbänken. Ich bin da vorbelastet, da wir uns in Hinterkappelen kürzlich mit eben Solchen befasst hatten. Schade konnten wir uns damals da noch keine Ideen holen. 
Aber sonst? Kannst ja mal reinschauen, wenn du schon mal da bist und ohnehin ein gültiges Ticket hast.
O Swiss Army Neben der Werft gibt es noch eine Ausstellung der Armee. Interessant ist der ilm über die Drohnen, den sie dort zeigen. U.A. auch Aufnahmen, wie sie eine Drohne vom Expo-Gelände machte.
Diese Ausstellung ist "ausser Konkurrenz". D.h. nicht Teil der Expo02 und deshalb gratis.

Mein Tip:

Wenn du eine Saisonkarte hast:
Geh nach Murten, das Panorama, aber auch das Städtchen sind ein Besuch wert.
Wenn du keine hast:
Geh nach 18:00. Dann ist der Eintritt nur noch 10 Fr. Und geh sofort zum Monolit.
(Kauf den Eintritt erst, wenn du sicher bist, dass du in den Monolit kannst)
48 Fr ist Murten meiner Meinung nach nicht wert.

Am Sonntag 16. Juni war ich Nachmittags nochmals kurz in Murten. Ein heisser Nachmittag. Es hatte Leute, abe nicht allzuviele. Beim Monoliten kaum eine Warteschlange. Bereits mit dem 2. Schiff konnte ich rausfahren. Ich habe das Gefühl, dass von den Leuten Viele gar kein Ticket hatten und nur Murten genossen. Das Städtchen alleine ist sehenswert. Und Restaurants hat es in der ganzen Stadt. Einige haben eine grosse Terrasse mit wunderbarer Aussicht auf den See.

Parkplätze hatte es mitten in der Stadt. 1 Fr pro Stunde, allerdings 2 Stunden Maximum.
Beim zweiten mal waren schon 1.50. Lernfähig sind die Murtener. Dann gibts noch viele blaue Zonen, wenn man einen etwas längeren Fussmarsch nicht scheut. Du kannst auch länger wie 2 Stunden bleiben, den Securitas mit dem Zettelblock freuts.

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