Zwischen halt in Singapur   2 0 0 6

auf dem Hinweg und dem Rückweg nach Australien



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Chinatown
Montag, 8. Mai 2006   Singapur auf dem Hinweg

Früh am Morgen angekommen und für die mit dem Singapur Airlines Stopover Programm gibt es einen Gratisbus, der direkt zum Hotel fährt. Das ganz Tolle: Ich war bereits vor 9 im Hotel und doch konnte ich schon mein Zimmer beziehen. Grosszügig. Das ersparte mir die Bedenken, die Mappe mit dem PC in einem Gepäckraum lassen zu müssen und auch sonst war es angenehm nach dem Flug ein Badezimmer zur Verfügung zu haben. Die 12 Stunden waren aber recht gut zum Aushalten.

Erst mal mit dem Hop On Bus der Singapore Airlines (für Passagiere gratis) mal eine Stadtrundfahrt gemacht und beim China Town unterbrochen. Welch ein Kontrast zu den Wolkenkratzern daneben. Dort eine Suppe gegessen. Mit viel Nudeln drin (sahen aus wie dicke Spaghetti), gescheibelte Krabben und sonst noch Gescheibeltes. Was es war weiss ich nicht, hoffentlich nicht Hund. Hab es aber eh mit den Überresten der Krabben weg getan. Ich schaute bei den anderen Leuten am Tisch wie man das Macht. Ich habe nämlich, wie die Chinesen Stächen und den Porzellanlöffel genommen, obwohl man mir Löffel und Gabel geben wollte. Die Besitzerin hat’s gefreut, sie zeigte das mit dem Daumen nach oben. Ganz so Einfach war die Esserei aber nicht. Nur, die Chinesen – und es hatte praktisch nur Chinesen – haben die Nudeln rein geschlürft. So geht’s’ auch mit Stäbchen. Die Italiener sind da mit Löffel und Gabel etwas weiter. Kostenpunkt: 5 Singapore Dollar, etwa 4 Franken.

Und was mir sogar aufgefallen ist: Praktisch keine dicken Leute! Ob’s die Stäbchen sind, wo man nicht ganze Fuder drauf laden kann?

Sentosa Island


Das Fort auf Sentosa Island


Aquarium


Untergrundbahn


Shopping Center

Dienstag, 9. Mai 2006   Sentosa Island

Vor Singapur liegt die kleine Insel Sentosa. Dorthin wollte ich. Aus Stadtplan und Prospekten wurde ich nicht klug. Im Hotel empfahl man (wie meist) ein Taxi. Also halt ins Taxi. War doch noch recht weit. Kostenpunkt 5.30 S$, etwa 4½ Fr. Dann in einer Kabinenbahn, wie wir sie aus unseren Bergen kennen, nur etwas kürzer den Hafen überqueren. Statt auf einem Berg startet sie in einem Hochhaus. Wo’s flach ist geht’s auch so.

Die Insel war ursprünglich ein Fort, mit dem die Briten den Hafen gegen feindliche Kriegsschiffe schützten und Singapore wurde uneinnehmbar. Dachten die Briten. Die Japaner „arbeiteten“ sich im 2. Weltkrieg durch den malaysischen Dschungel durch und rollten das Buffet von hinten auf. Es war wirklich sehenswert, was da auf Tafeln, Bildern und mit Videos alles erklärt wird. Mit Wachsfiguren 1:1 wird die Kapitulation der Briten und nachher der Japaner lebensnah dargestellt.

Heute ist die Insel eine weitläufige Vergnügungsinsel mit viel Wald, Stränden, einem Hotel und diversen Attraktionen.

Der Besuch dieses Forts war für Singapore Stopover Passagiere gratis. Ebenfalls der Eintritt auf die Insel und für die Gondelbahn gab's Rabatt.

Interessant ist das Seeaquarium mit einem Glastunnel wo man die Fische von links, rechts und oben bestaunen kann. Haie, Rochen und was sich sonst noch alles an Getier im Meer tummelt. Wegen der Krümmung erscheint alles 1/3 kleiner. Wirklich gut gemacht.

Hier 3 kurze Filmsequenzen aus dem Seeaquarium:
Film 1     Film 2     Film 3

Zurück mit der Kabinenbahn. Keine Taxis zu sehen. Aber ein Wegweiser zu Bus und MRT. Metropolitan Rapid Transit? Dort mache ich auch einen Taxistand aus, mit einer Menschenschlange davor. Also mal die U-Bahn probieren. So etwas von Modern. Schon mit dem Billet fängt’s an. Man löst es an einem Automaten mit riesigem Touch Screen. Heraus kommt eine Art Kreditkarte. Beim Drehkreuz nur vorbeiziehen und schon kann man rein. Die Karte kann auch im Portemonnaie stecken. Unten Blitz Blank sauber. Alles ganz neu? Und gegen die Schienen alles verglast. U-Bahn fährt „passend“ ein und dann gehen die 2 Türen auf.

1 x Umsteigen. Jede Linie eine andere Farbe, wie weltweit üblich. Oben an der Station ist gleich ein Shopping Center. Ich will ja nicht unbedingt da rein. Aber ich sehe bereits das Glasdach, wo es nur so darauf prasselt. Ein tropisches Gewitter. Also mal ein Weilchen da geblieben und sich Umsehen. Grandioser Gedanke: Weshalb nicht einen Schirm kaufen? Irgendwann gab ich die Suche auf und entschloss mich zur unvermeintlichen Dusche. Im Gegensatz zu uns so schön richtig warm. Bis zum Hotel war es nicht mehr weit und es hatte sogar teilweise richtige Lauben.

Vielleicht noch etwas zu den Läden. Es gibt wenig Läden gegen die Strasse, mit Schaufenster und so. Fast alles befindet sich in Shopping Centers mir Klimaanlage. Ist bei über 30° und hoher Feuchtigkeit wahrscheinlich notwendig. Die Stadt ist voll von Solchen. 2 sah ich, wo es auf mehrere Stockwerken fast nur Elektronikläden (Computer, Fotoapparate, TV) hat.

So wohnt's sich in Singapur


So isst man in Singapur
Sonntag, 9. Juli 2006   Singapur auf dem Rückweg

Heute setzte ich mich einfach in die U-Bahn und bin raus gefahren. Da sind überall Hochhäuser für die Leute. Niedrige Häuser gibt’s nicht. Da war auch ein Shopping Center, allerdings etwas anders als bei uns. Viele kleine Läden drinnen und auch ausserhalb. Vieles nur chinesisch angeschrieben. Fast nur Chinesen. Ein paar Wenige mit Kopftuch.

Ich Esse etwas im Food Court. Das ist eine Einrichtung, die es in allen grösseren Shopping Centers gibt. Mir fiel auf, dass das Meiste auf Suppenbasis ist. Also in einer Brühe, aus der man sich die Sachen herausschöpft und dann die Brühe am Schluss auslöffelt. Ich nahm ein Curry-Gericht, war mir aber nicht bewusst, dass auch hier das Curry eine Brühe ist. Ich liess die Brühe stehen. Viel zu scharf für mich. Kostenpunkt: 3 $, sind 2.55 Fr.


Übrigens die chinesische Küche hat etwas mit der Französischen gemeinsam: Froschschenkel, sah ich nun schon mehrmals. Wohl auch hier eine „Delikatesse“. Kostete meist  etwas mehr.

Für heute Abend bin ich auf einer Night Safari gebucht. Das ist ein spezieller Teil des Zoos, mit nachtaktiven Tieren. Ein schale Beleuchtung ermöglicht es, diese zu beobachten. Zuerst fährt man mit einem „Tram“ durch die Anlage und man bekommt alles erklärt. Erstaunlich wie viele Tiere man da beim Fressen sieht. Vor allem Wild aller Art, dann aber auch Nashörner, Giraffen, Löwen, Tiger, Hyänen und viel Kleingetier. Mir scheint, dass man sie dieser Zeit füttert, um sie bei Licht zu halten. Das Licht: Lampen hoch oben, die etwa den Durchmesser des Mondes haben.

Little India


Markthalle
Montag, 10. Juli 2006   Singapur

Ich muss immerhin erst um 2 raus und nicht schon um 10. Flug um 23:45, erst mal etwas Vorschlafen.

Am Nachmittag nochmals in die moderne U-Bahn gesetzt. Dieses mal fahre ich nach Norden zur Endstation. Leider alles im Tunnel und ich sehe nichts. Bei der Endstation nur viele Busse. Keine Häuser, nichts. Ich gehe schon gar nicht erst raus, das Billet wäre sonst futsch, sondern fahre eine Station zurück. Dort sind nämlich vorher die meisten Leute ausgestiegen. Und siehe da, ich bin wieder mitten in einem Shopping Center. Dieses mal aber ein neueres, moderneres und heller Beleuchtetes. Schon fast unser Standard. Und diesmal im obersten Stock ein Food Court. Den schönsten, den ich gesehen habe. Nicht so laut und einen Stand für Vegi Food hat es auch noch. Ich nehme Reis und 4 Zutaten. Eines sieht aus wie ein Plätzli (rund). Tofu scheint es nicht zu sein. Schmeckte aber gut. Nur Einiges war nicht mehr so warm. Habe ich auch anderswo festgestellt. Ob die Chinesen darum alles in einer Brühe servieren?

Auf dem Rückweg steige ich noch in Little India aus. Ein altes Quartier, das den Neubauten nicht weichen musste. Alles indische Läden, meist auch oder gar ausschliesslich in deren Schrift angeschrieben. Es riecht oft eigenartig. Eine grosse Markthalle, wo Früchte und Fleisch verkauft werden. Wenn man das sieht, wird wohl mancher Fleischesser noch zum Vegetarier. Erinnert stark an orientalische Märkte. Nur die Fliegen fehlen.

Nun heisst es aber zum Flughafen fahren. Ich bin ganz verschwitzt. Draussen heiss und düppig obwohl der Himmel bedeckt ist, drinnen kühl. In der U-Bahn fast kalt. Little India gab dann noch den Rest. Im Flughafen kann man für 8.50 S$ eine Dusche nehmen. 
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