Atomkraftwerke

aus der Sicht des Liegenschaftsbesitzers

Atomkraftwerke sind sicher! Nur ein ganz kleines vernachlässigbares Restrisiko besteht. Sagen die Betreiber.

Strukturierte Produkte sind sicher! Nur ein ganz kleines vernachlässigbares Restrisiko besteht. Sagten die Banken.
Seit der Finanzkrise wissen wir, dass das vernachlässigbare Restrisiko trotzdem eintreffen kann.

Was wenn dieses
vernachlässigbare Restrisiko auch beim Atomkraftwerk in der Nähe Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung eintrifft?
Jeder Liegenschaftsbesitzer sollte sich mal mit den Konsequenzen für ihn befassen.

Es ist nämlich keineswegs so, dass es einen Klapf mit Atompilz gibt und alles um das AKW herum dem Erdboden gleich ist. Nein, alles ist noch intakt, man sieht nichts, man hört nichts, man riecht nichts, nur wohnen kann man nicht mehr.


Was sind die Konsequenzen für den Eigentümer?

Wie berechnet man dieses kleine Restrisiko?

Mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung, einem Spezialgebiet der Mathematik. Man geht von der Ausfallwahrscheinlichkeit jeder einzelnen Komponente aus und bringt diese in ein mathematisches Modell ein. Wo man keine Erfahrungswerte der
Ausfallwahrscheinlichkeit hat, schätzt man diese ab. (Hoffentlich richtig)

Als Resultat erhält man dann z.B. eine Wahrscheinlichkeit dass ein GAU alle 100’000 Jahre einmal stattfindet. Das bedeutet aber nicht, dass es erst mal 100'000  Jahre bis zum ersten GAU dauert. Der kann genau so gut schon morgen eintreten, dann vielleicht 400’000 Jahre nichts und dann kurz hintereinander gleich deren 2.


Haben wir Erfahrung mit dem Restrisiko?

Ja, z.B. bei strukturierten Produkten. Nach denselben mathematischen Methoden berechnet. Das Resultat ist bekannt.

Alle 100'000 bis eine Million Jahre soll eine Kernschmelze passieren, rechneten uns die Fachleute vor.
Also ein vernachlässigbares Restrisiko.
Zu dumm: Seit etwa 40 Jahren gibt es Kernkraftwerke und in dieser kurzen Zeit gab es bereits 4 Kernschmelzen.
„Rechne!“ hiess es früher in den Schulbüchern.


Wer haftet sonst noch?

All diejenigen, die uns die Sicherheit der Kernkraft versprachen?
All die Verwaltungsräte und Direktoren der Elektrizitätsgesellschaften und Kernkraftwerke?

Wie war’s doch kürzlich bei den Banken.....


Zum Schluss ein Zitat: "Kernkraftwerke weisen ein hohes Mass an Sicherheit auf.
Aber das wussten wir auch schon vor Tschernobyl."
(Brigadier Fürstenhofer, ABC Abwehrschule Österreich)
Und wir wussten es auch vor Fukushima.




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PS

CH  Wir sind die Besten!


CH Die Schweiz betreibt die sichersten Atomkraftwerke Welt
CH Wir haben die besten Ingenieure
CH Wir haben die bestausgebildeten AKW-Operateure
CH und der aufwendige Unterhalt der Atomkraftwerke hebt uns vom Rest der Welt ab

Behaupten wenigstens die Befürworter.


CH  Wirklich?


Die Realität sieht anders aus:

CH Swiss Engineering? Der nukleare Teil des AKW Mühleberg wurde nicht durch ein schweizerisches,
   sondern ein amerikanisches Unternehmen geplant
und erbaut. (General Electric)

CH 1969 ereignete sich in Lucens die weltweit erste Kernschmelze in einem Atomkraftwerk,
    von Schweizer Ingenieuren erbaut und betrieben.

CH Anders als in Japan, wo rissige Reaktorteile (Kernmantel, Kernsprühleitung) bereits Ende der 90er Jahre ersetzt wurden,
    hat man in der Schweiz darauf verzichtet.
aus ökonomischen Gründen, D.h. es war zu teuer.
    (Geholfen hat's den Japanern allerdings auch nichts)


NICHTS IST GEFÄHRLICHER ALS SELBSTÜBERSCHÄTZUNG !



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